Das Blocksy Theme

Blocksy

Wie schon mehrfach geschrieben, experimentiere ich seit einigen Wochen hinter den Kulissen mit einem neuen Theme, nämlich mit Blocksy. Jetzt war es soweit! Ich hatte das letzte Wochenende genutzt und meinen Blog auf Blocksy umgestellt.

Das hier wird jetzt kein aus­führ­li­cher Test­be­richt und auch kein Review, nur um fal­schen Erwar­tun­gen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Viel­mehr möch­te ich nur kurz die Ver­än­de­run­gen erläu­tern, die regel­mä­ßi­gen Besu­che­rin­nen und Besu­chern mei­nes Blogs seit dem letz­ten Wochen­en­de auf­ge­fal­len sein dürf­ten, wenn es auf mei­ner Web­site über­haupt so etwas gibt wie „regel­mä­ßi­ge“ Lese­rin­nen und Leser. Weiß ich ja nicht. Also tue ich mal so, als ob es sol­che gibt. Und, wer weiß?

Ich hat­te mich in der letz­ten Zeit sehr aus­führ­lich mit Wor­d­Press 5.9 beschäf­tigt und schon sehr früh mit dem Tes­ten ange­fan­gen. Gefreut hat­te ich mich auf das neue Stan­dard­the­me und das Full Site Edi­t­ing und mir vor­ge­nom­men, beim Lay­out und Design mei­nes Blog mal nur auf haus­ei­ge­ne Board­mit­tel zurück­zu­grei­fen. Die­ses Vor­ha­ben muss­te ich ja lei­der ver­schie­ben, nach­zu­le­sen hier.

Da ich mir den Spaß an einer Umge­stal­tung mei­nes Blogs zum neu­en Jahr aber nicht neh­men las­sen woll­te, habe ich mich nach einem neu­en The­me umge­schaut. Um das aus­drück­lich zu sagen: Es ging und geht mir wirk­lich nur um den Spaß. Mein bis­her genutz­tes The­me Gene­ra­te­Press ist über jeden Zwei­fel erha­ben und ich war alles ande­re als unzufrieden.

Block­sy kam mir des­halb sehr gele­gen, da es eines jener beson­ders belieb­ten The­mes ist, das ich noch gar nicht aus­pro­biert hat­te. Außer­dem gab es ein attrak­ti­ves Rabatt­an­ge­bot für eine Life­time-Lizenz. Na bit­te, man muss auch mal Glück haben, denn zu oft ver­schla­fe ich sol­che Ange­bo­te oder sie kom­men zu einer für mich ungüns­ti­gen Zeit.

Layout und Design

Natür­lich spie­len zunächst das Lay­out und Design eine gro­ße und ent­schei­den­de Rol­le, wenn es bei mir um ein neu­es The­me gehen soll. Für mich muss hier ein The­me selbst mit den ent­spre­chen­den Werk­zeu­gen daher­kom­men, da ich schon seit gerau­mer Zeit auf Page­buil­der ver­zich­te. Für ein etwas aus­ge­fal­le­ne­res Lay­out und/oder Design des einen oder ande­ren Bei­trags muss der haus­ei­ge­ne Edi­tor (Guten­berg) aus­rei­chen und das jewei­li­ge The­me für das ent­spre­chen­de Grund­ge­rüst sor­gen. Und bei einem hunds­ge­mei­nen Blog, wie dem mei­nen, reicht das auch, ja, muss das reichen.

Block­sy ist in die­ser Hin­sicht nicht nur très chi­que, was ja letzt­end­lich Geschmack­sa­che ist, son­dern auch sehr fle­xi­bel. Für das Lay­out von Archiv- und Bei­trags­sei­ten, wel­che für ein klas­si­sches Blog beson­ders wich­tig sind, hält es vie­le Optio­nen vor, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.

Die Mög­lich­keit, sich bei der Typo­gra­fie eben­so fle­xi­bel wie daten­schutz­kon­form zu hal­ten, habe ich mir dann etwas kos­ten las­sen. Die Opti­on, Goog­le-Fonts lokal zu hos­ten, gibt es näm­lich nur in der Pre­mi­um­ver­si­on von Block­sy. Und das geht dann mit nur weni­gen Klicks und ohne Rum­ge­fum­mel im Code wirk­lich denk­bar ein­fach und schnell.

Die Bedienung im Alltag

Neben dem wirk­lich sehr auf­ge­räum­ten Cus­to­mi­zer von Block­sy, in dem man sich schnell zurecht­fin­det und fix zu allen Ein­stel­lun­gen kommt, die man ver­än­dern möch­te, ist für einen Blog­ger, der regel­mä­ßig Bei­trä­ge schreibt und ver­öf­fent­licht, die Arbeit im Edi­tor eine sehr ent­schei­den­de Sache. Man könn­te ein­wen­den: „Wer schreibt denn sei­ne Bei­trä­ge im Backend von Wor­d­Press? Hier­zu nutzt man doch exter­ne Lösun­gen mit wesent­lich ange­neh­me­rer Schrei­b­um­ge­bung“. Ja, zwei­fels­oh­ne. Auch ich schrei­be mei­ne Bei­trä­ge viel lie­ber in Ulys­ses, Bear, Craft und Co. Aber nicht alle. Und die Schluss­re­dak­ti­on fin­det nach wie vor im Edi­tor von Wor­d­Press statt. Des­halb ist und bleibt das Arbei­ten im Edi­tor eine wich­ti­ge Ange­le­gen­heit und all­täg­li­che Rou­ti­ne, wo ein The­me lie­fern muss. Guten­berg sei dank, ist inzwi­schen ein ech­tes „What-You-See-Is-What-You-Get“ (WYSIWYG) mög­lich, sofern sich der The­me-Ent­wick­ler dar­um küm­mert bzw. Wert dar­auf legt. Das ist kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, was ich hier schon ein­mal kurz ange­ris­sen hat­te. Doch Block­sy macht hier eine sehr gute, ja vor­bild­li­che Figur.

Performance

Neben den Äußer­lich­kei­ten und dem Bedie­nungs­kom­fort spielt bei einem Wor­d­Press The­me immer auch (oder allem vor­an) die Per­for­mance eine wich­ti­ge und mit­ent­schei­den­de Rol­le. Und hier weiß Block­sy wirk­lich zu über­zeu­gen, jeden­falls im Kon­text mei­ner Installation.

Ohne Ein­satz eines Caching-Plugins kom­me ich für den Desk­top beim Test mit dem Chro­me Brow­ser auf fol­gen­de, sehr gute Werte:

Die gemes­se­ne Per­for­mance von Block­sy für den Desk­top in der Übersicht

Der Abzug bei der Bar­rie­re­frei­heit kommt daher, dass ich die Über­schrif­ten nicht in einer fort­lau­fen­den Rei­hen­fol­ge kon­fi­gu­riert habe. Das muss ich mir noch­mal anschau­en. Auch für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) muss ich mich unbe­dingt um die Meta­be­schrei­bun­gen mei­ner Web­site kümmern.

Schaut man sich die Leis­tungs­da­ten (Core Web Vitals) im Detail an, so wer­den fol­gen­de Wer­te ausgegeben:

Die Leis­tungs­da­ten von Block­sy für den Desk­top im Detail

Bei dem Test für die Dar­stel­lung bzw. Nut­zung mei­ner Web­site auf Mobil­ge­rä­ten wer­den die Wer­te dann noch bes­ser. Wie gesagt, um die Meta­be­schrei­bun­gen muss ich mich noch küm­mern, was den SEO-Wert betrifft.

Die Per­for­mance von Block­sy bei Mobilgeräten

Auch hier noch­mal die Leis­tungs­da­ten (Core Web Vitals) im Detail:

Die Leis­tungs­da­ten von Block­sy für Mobil­ge­rä­te im Detail

Alles in allem zeigt sich Block­sy als sehr per­for­mant. Mein vor­her genutz­tes The­me Gene­ra­te­Press war bzw. ist in die­ser Hin­sicht nicht schlech­ter, son­dern zeig­te hier nahe­zu iden­ti­sche Werte. 

Aber wie ich schon berich­tet habe, ging es mir bei dem The­me­wech­sel über­haupt nicht dar­um, zu einem ver­meint­lich bes­se­ren, weil per­for­man­te­ren The­me zu wech­seln, weil ich unzu­frie­den mit Gene­ra­te­Press gewe­sen wäre. Über­haupt nicht! Viel­mehr geschah die­ser Wech­sel aus dem Bauch her­aus, einer Lau­ne fol­gend, mal was ande­res auszuprobieren.

Jetzt wid­me ich mich noch den Über­schrif­ten zwecks Bar­rie­re­frei­heit und den Meta­be­schrei­bun­gen für einen bes­se­ren SEO-Wert. Bezo­gen auf die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung wür­de ich ger­ne auf den Ein­satz eines der ein­schlä­gi­gen Plugins ver­zich­ten wol­len. Mal sehen, ob ich hier eine Lösung fin­de. Ich wer­de berichten.

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