FCK Teufelsflagge
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Der FCK blickt in den Abgrund: Null Punkte aus zwei 6-Punkte-Spielen

Beide »6-Punkte-Spiele« hintereinander verloren und dazwischen gegen den VfB aus dem Pokal geflogen. Der FCK blickt jetzt bereits in den Abgrund. Und an Wunder glaube ich nicht mehr.

Dunkle Wolken haben sich über dem Betzenberg in Kaiserslautern zusammengezogen. Mal wieder. Aber so stockfinster war es vielleicht noch nie. Das Flutlicht, das da noch durchdringen soll, muss erst noch erfunden werden. Im Dunkeln suchen und tappen sie jetzt auf der Suche nach dem allerletzten Strohhalm, denn den Trainer hatte man schon früh gewechselt. Die Schlagzeilen dürften wohl lauten, dass dieser Strasser-Effekt spätestens nach dem heutigen Spiel gegen Jahn Regensburg verpufft ist. Ich behaupte heute: Den hat es nie gegeben. Nicht falsch verstehen: Der Jeff ist ein dufter Typ, Betzebub durch und durch. Er wird jetzt merken, auf welch‘ böses Spiel er sich einließ. Nein, nicht böse, nicht einmal enttäuscht bin ich von Strasser. Mitleid habe ich mit ihm. Wenn es ganz blöde läuft, wird es sein Name sein, der mit dem Abstieg des FCK in die Dritte Liga verbunden wäre.

Pfeifen im Walde

Moment mal! Vier Punkte aus drei Ligaspielen, gegen Fürth drei und gegen Pauli einen. Was wollt ihr eigentlich? Richtig! Aber zwei so genannte »6-Punkte-Spiele« gingen hintereinander verloren. Dazwischen die Zugabe im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart auch verloren. Wenigstens hätte man gegen den Erstligist noch einen trotzig kämpfenden FCK gesehen, der nicht aufsteckte und dem Gegner die Stirn bot. Aber davon kann man sich nichts kaufen. Solche Sprüche kommen nach Leistungen wie gegen Duisburg und heute den SSV nur noch als hohle Phrasen daher. Als das Pfeifen im Walde.

Wider der »sorgenfreien Saison«

Irgendwann funktionieren die Mutmacher-Sprüche nicht mehr und für mich persönlich ist der Tag heute gekommen. Hatte ich noch vor Saisonbeginn optimistisch in die Zukunft geblickt, dass zumindest die »sorgenfreie Saison«, gegen die die Mannschaft bis heute so beständig spielt, drin und möglich wäre, so stiegen die Zweifel von Spiel zu Spiel. Der erste Tiefpunkt dieser Saison kam dann schnell. Meier musste gehen, Strasser übernahm. Jetzt, nach nur wenigen Spielen unter dem neuen Chef, sind meine Hoffnungen endgültig begraben. Zurück bleibt nur die Rat- wie Fassungslosigkeit, nur noch Zynismus beim Blick in den Abgrund.

Wunder

Ich glaube nicht mehr an das Wunder. Es wäre ja nicht das erste mit Beteiligung des FCK. Und irgendwann ist dann halt Schluss, der Kessel mit dem Zaubertrank leer, bis auf den letzten Tropfen. Und wer bitteschön soll überhaupt den Miraculix mimen? Weder ein zweiter Kuntz noch Sasic werden sich aus dem Hut zaubern lassen, die letzten beiden Heilsbringer, die dem FCK ein Wunder brachten und, nicht zu vergessen, vom Hof gejagt wurden. „Rehhagel“ tönte es heute vermehrt aus den Tweets. »Rehhagel, mach’ den Jupp in Lautern«. Dass ich nicht lache. Kinners, hört doch auf mit diesem Quark!

Eine Sache stimmt vielleicht mit dem Wunder. Nur ein solches wird den FCK überhaupt noch retten können. Aber, wie bereits geschrieben, ich glaube nicht mehr dran. Und dann bleibt halt nichts mehr.

über

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