FCK Teufel auf Flagge
FCK

Nullnummer auf dem Betzenberg: Der FCK bleibt Schlusslicht der Liga

Keine Tore auf dem Betzenberg gegen einen überraschend schwachen Gegner aus Bochum. Der FCK hadert mal wieder mit der Chancenverwertung und bleibt Letzter der 2. Liga.

Der Tiefpunkt war letzte Woche, jetzt soll es beim FCK wieder aufwärts gehen. So lautete jedenfalls der Plan. Ganz aufgegangen ist dieser Plan jedoch nicht. Zumindest gestern gegen einen überraschend schwaches Team aus Bochum nicht. Obwohl sich die Betzebuben sichtlich mühten und auch einige Chancen hatten, wollte der Ball eines nicht: ins Tor des Gegners. Damit sind Strassers Mannen wieder dort angekommen, wo die Wurzel allen Übels liegt: die desolate Chancenverwertung.

Tore, wir brauchen Tore!

Tore sind nun mal die Grundlage des Siegs. Und die sind schon länger, sind saisonübergreifend Mangelware beim FCK. Konnte man in der letzten Saison zumindest noch auf eine stabile Abwehr setzen, die zweite Säule des Erfolgs, ist diese aktuell auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Gegen den VfL Bochum hielt die Verteidigung stand. Außer einer wirklich nennenswerten Chance in der ersten Halbzeit ging nichts für die Bochumer. Allerdings brannte der Gegner auch nicht gerade ein Offensivfeuerwerk ab und blieb über weiter Strecken des Spiels überraschend schwach.

Je nachdem, wie man es hält: Ist das Glas nun halb voll oder halb leer? Wer die Mannschaft aufbauen möchte, wird die positiven Seiten der gestrigen Nullnummer hervorheben und darauf hinweisen, keinen Gegentreffer erhalten zu haben. Insbesondere wird man darauf verweisen können, mental und charakterlich eine Reaktion nach der Pleite gegen den Jahn gezeigt zu haben. Tiefpunkt ja, aber noch hält man den Kopf über Wasser.

Nackte Zahlen

Unter dem Strich bleiben aber die bekannten Phrasen, die nur die Betzewutz dick und fett machen: Fußball ist Ergebnissport und wer vorne keine Tore macht, gewinnt kein Spiel. Aber nur Siege können den FCK noch retten. Unentschieden, zumal torlose Punkteteilung, ist leider nicht mal mehr ein Hoffnungsschimmer. In diese prekäre Situation hat man sich nach 13 Spieltagen mit nur einem einzigen Sieg selbst gebracht.

12 zu 3 Torschüsse, 7 zu 1 Ecken und eine leicht höhere Zweikampfquote als der Gegner mögen dem einen Futter für die Aufbauarbeit sein. Für den anderen sagen sie aber auch: zwölfmal ging die Pille nicht rein und bei Standards bleibt der FCK harmlos. Schließlich: 38 zu 62 Prozent Ballbesitz und 340 zu 572 Pässe (davon 475 angekommen) zugunsten des Gegners belegen einen gestern eher zurückhaltend sowie abwartend eingestellten FCK, was den einen oder anderen Fan sicherlich und zurecht auf die Palme gebracht hatte. So spielt man nicht in der aktuellen Situation und schon gar nicht zuhause auf dem Betzenberg.

Kommando Teufelsbande

Was war das also gestern? War es ein Schritt nach vorne, so winzig er auch gewesen sein mag? Damit mich die Verzweiflung nicht gänzlich übermannt, kralle ich mich an einen Hoffnungsschimmer. Was mir gestern wirklich positiv aufgefallen ist: das Kommando Teufelsbande. Die jungen Wilden des FCK, Abu Hanna, Seufert und die eingewechselten Shipnoski und Müsel, hinterließen einen wirklich guten Eindruck. Natürlich werden die Betzebubis den FCK nicht alleine vor dem Absturz retten können. Aber es scheint noch zu glimmen am Betzenberg. Und wo es noch glimmt, besteht zumindest die Möglichkeit, das Höllenfeuer wieder zu entfachen.

Was glaubst Du? Ist der FCK seit gestern wieder auf dem richtigen Weg? Über einen Kommentar und Deine Meinung würde ich mich freuen.

Zahlenquelle: Spielbericht des Kicker

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Auf rockxx.de blogge ich über Themen, die mich als Blogger & WordPress Nerd, Anhänger der Roten Teufel und Fan des American Football interessieren und bewegen. In jedem Fall tue ich hier meine Meinung kund und dies auch manchmal mit »zwinkerndem Auge«. Fühle Dich frei, meine Beiträge zu kommentieren und zu teilen.

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